Tag des offenen Archäologieparks lädt Familien zum Eintauchen in die Vergangenheit ein

Pressemitteilung, 19. Juni 2017

Am Sonntag, 25. Juni, findet anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Main-Donau-Kanals an vier Stationen des Archäologieparks Altmühltal der Tag des offenen Archäologieparks statt. Kinder und Erwachsene erwarten Mitmach-Aktionen und Einblicke in vergangene Zeiten.

In Kelheim, Altessing, Riedenburg-Oberhofen und Dietfurt können Familien am 25. Juni auf Zeitreise in die Vergangenheit des Altmühltals gehen. Beim Tag des offenen Archäologieparks gibt es an vier Stationen viel zu entdecken und zu erleben. Die Teilnahme an den Aktionen ist kostenlos.

In Kelheim betritt man die Welt der Kelten durch das rekonstruierte Stadttor des keltischen Oppidums Alkimoennis. An dieser Station präsentiert am Tag des offenen Archäologieparks ein Schmied seine Künste. Dabei kann man auch selbst Hand anlegen und sich etwa an der Prägung von Münzen versuchen. Im Anschluss werden gemeinsam Steinzeit-Pizzen gebacken.

An der nächsten Station in Altessing an der Keltischen Schmiede können Familien mit Höhlix und Silex in die Steinzeit eintauchen. Wie die Menschen einst überlebten und welche Fertigkeiten sie dazu brauchten, macht die Vorführung hautnah erlebbar.

Am Eisenzeitlichen Gehöft in Riedenburg-Oberhofen werden spannende Workshops für Kinder angeboten. Malen mit Naturpigmenten auf Kalksteinplatten, Lederbeutel basteln oder eine Archäologieschatzsuche macht junge Entdecker hungrig, deshalb können sie sich anschließend am Lagerfeuer Stockbrot zubereiten.

Im Erlebnisdorf Alcmona in Dietfurt kann man auf eine Reise in vergangene Zeiten gehen. Bogenschießen oder Speerschleudern, Feuerschlagen oder eine kleine Tour auf der Altmühl mit dem Einbaum - es warten Aktionen für Groß und Klein. Musik, Kaffee und Kuchen runden das Erlebnis ab.

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der beteiligten Gemeinden, die die Programme für ihre Stationen organisiert haben“, so Klaus Blümlhuber, Geschäftsführer des Tourismusverbands. Die Koordination des Aktionstags hatte der Tourismusverband übernommen.

Die Stationen sind zum Beispiel über den familienfreundlichen Altmühltal-Radweg zu erreichen. Wie immer sind auch alle anderen Stationen des Archäologieparks jederzeit kostenfrei zugänglich. Weitere Informationen zum Tag des offenen Archäologieparks unter www.kanaljubilaeum.de.

 

Grundlage für den Archäologiepark Altmühltal waren die archäologischen Grabungsarbeiten, die im Rahmen des Baus des Main-Donau-Kanals durchgeführt wurden. Dabei wurden zahlreiche vorgeschichtliche Bauwerke und Fundstücke entdeckt. Die Funde selbst sind heute im Archäologischen Museum in Kelheim, im Hofmarkmuseum auf Schloss Eggersberg und im Museum im Hollerhaus in Dietfurt zu sehen. Gleichzeitig waren sie der Anlass für die Nachbauten, die heute ganzjährig und frei zugänglich an 18 Stationen auf 39 Kilometern im längsten Archäologiepark Europas zu sehen sind.

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Bild: Tolle Mitmach-Aktionen warten an vier Stationen des Archäologieparks Altmühltal. (Foto: Jürgen Reinsch)